AKTUELLES

Stellenausschreibung: wissenschaftliche Mitarbeit am gtas

Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt

sucht zum 1. Juni 2017

 

eine/n Architektin/en oder Kulturwissenschaftler/in mit Schwerpunkt Architektur, Stadt, Raum

zur wissenschaftlichen Mitarbeit in Teilzeit zu 50 Prozent zunächst befristet auf zwei Jahre.

Bewerbungsschluss: 24. März 2017

 

Aufgaben:

  • Mitarbeit in der Lehre im BA und MA Architektur (Vermittlung von Architektur- und Urbanisierungstheorie, Architektur- und Kulturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts)
  • Mitarbeit in der Lehre im MA-Studiengang "Sustainable Design" (Globalisierungsgeschichte und -diskurse, Ideengeschichte der Nachhaltigkeit)
  • Vorbereitung von und Mitarbeit an Forschungsprojekten, Ausstellungen, Tagungen
  • Mitarbeit beim Aufbau einer Webseite zur Diskussion architektur- und stadttheoretischer Begriffe (Redaktion)
  • Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (Architektur, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft o. ä. aus Geistes- und Sozialwissenschaften mit einschlägigem Interessensschwerpunkt - MA, Dipl.  oder M.A.)
  • Gute Kenntnisse im Bereich der Architektur- und Urbanisierungsdiskurse der Moderne
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse
  • Erfahrungen in Organisation, Vorbereitung und Gestaltung von Publikationen erwünscht

 

Die Bezahlung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen nach EG  13 TV-L.

Rückfragen bitte an gtas@tu-braunschweig.de

 

Die Technische Universität Braunschweig strebt in allen Bereichen und Positionen an, eine Unterrepräsentanz i.S. des NHG abzubauen. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt; ein Nachweis ist beizufügen. Die Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.

Bewerbungskosten können nicht erstattet werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht berücksichtigte Bewerbungen nur zurückgesandt werden können, wenn Sie einen adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag beilegen.

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte zusammen mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 24. März 2017 an die TU Braunschweig, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Stadt, Dr. Martin Peschken, Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig.

   

   

Mala Heviya / Haus der Hoffnung.

Ein Schutzhaus für geflüchtete Waisenkinder im Nordirak.

Studierende und Lehrende der TU Braunschweig engagieren sich im Netzwerk Mala Heviya für die Flüchtlingshilfe im Nordirak. Dort ist die Religions- und Kulturgemeinde der Jesiden besonders von der Gewalt des sogenannten "Islamischen Staats" betroffen. In Deutschland lebende Jesiden, Lehrende und Studierende zweier Universitäten, Architektinnen und Architekten und viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer versuchen alleingelassenen Kindern und misshandelten Frauen vor Ort zu helfen. In der Stadt Ba'adre wollen sie ein Waisenhaus bauen.

 

Weitere Informationen und unseren Spendenaufruf finden Sie unter mala-heviya.de/

Die Online-Ausstellung finden sie hier.

Einen Artikel zum Projekt/Netzwerk ist in der Bauwelt 41/2016 erschienen.

 

Jugend humanitäre Hilfe e.V. · TU Braunschweig, Department Architektur · UdK Berlin, Klasse Fons Hickmann · Luftbrücke e.V. · und andere

Projektbeteiligte an der TU Braunschweig:
Prof. Gabriele G. Kiefer, Prof. Almut Grüntuch-Ernst, Prof. Volker Staab, Prof. Rolf Schuster, Prof. Dr.-Ing. Alexander von Kienlin, Dr. Martin Peschken, Prof. Dr.-Ing. Manfred Norbert Fisch und Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft.

   

     

NEUE PUBLIKATIONEN

Baukollegium Berlin

Beraten, vermitteln, überzeugen in einem komplexen Baugeschehen.

 

Sonja Beeck, Martin Peschken und Jürgen Willinghöfer
Herausgegeben von Regula Lüscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt Berlin.

ISBN 978-3-86859-441-6

 

 

Das Wachstum unserer Städte baulich zu bewältigen und dabei gleichzeitig eine gute Stadtgestaltung im Fokus zu haben, erfordert neue Formen der Kooperation. In Anbetracht zunehmender Diskussionen um Partizipation und "Stadtmachen von unten" gerät der Dialogbeitrag derjenigen Akteure aus dem Blickfeld, die über die benannte Interessen-Gemengelage gut informiert sind: Experten, Berater, Verantwortliche in den Ämtern und die politischen Vertreter in den Ausschüssen.

Das Baukollegium Berlin ist ein unabhängiges Beratungsgremium der Berliner Senatsbaudirektorin, dessen Mitglieder Experten aus den Bereichen Architektur, Freiraumplanung sowie Stadtentwicklung sind. Anhand zahlreicher Beispiele werden Arbeitsweise und baupolitische Rolle des Baukollegiums ebenso wie seine methodische Bedeutung in der Förderung von Baukultur vorgestellt. Das Buch enthält neben Interviews mit Regula Lüscher und David Chipperfield ein Essay über die Bedingungen Berliner Bauens und gibt anhand von acht Bauprojektstudien Einblicke in die Wirkweise des Baukollegiums.

   

Bauten der TU Braunschweig

Herausgegeben von: Jürgen Hesselbach und Fakultät 3, Department Architektur. Technische Universität Braunschweig: Braunschweig, 2016.

Konzeption und Redaktion: Almut Grüntuch-Ernst, Gabriele G. Kiefer, Anika Neubauer, Martin Peschken und Christian von Wissel.

Texte und Bilder von: Jan Bitter, Alexander Butz, Carolin Eichelberger, Manel Guerrouat, Julia Haigh, Anna Katharina Hepp, Michaela Höckling, Katharina Kober, Huang Lei, Nicole Loska, Javier Mola, Anja Schrödter, Christian Thorbjörn Schad, Quang Tuan Ta, Miao Wang, Franziska Vogtland, Olga Wasjuta und Denise Westphal

sowie einem Essay von Ulrich Knufinke.

Graphisches Konzept und Layout: Fons Hickmann m23

ISBN: 978-3-00-052367-0

 

Wo bin ich? Und wer bin ich hier? - diese Fragen werden sich alle eine Zeit lang stellen, die neu ankommen an einer Universität. Fragen der Orientierung und der Zugehörigkeit. Die Orte und die Menschen, die sie bevölkern, müssen als Teil des eigenen Lebens entdeckt werden. Was zu Beginn fremd war, wird allmählich vertraut und rückt an seinen Platz.

Für die Menschen, die hier studieren, lehren, forschen und organisieren, verschmelzen die Bauten der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (TUBS) mit Verhaltensweisen und Atmosphären zu einer komplexen Welt, dem "Planet TUBS". Inoffizielle Namen wie Scheibe, Aquarium, Gurkenglas und Teppichmensa drücken solche Beziehungen zwischen dem gebauten Raum und dem Leben aus, das in ihm stattfindet. Raum, in dem gearbeitet wird, Raum, der angeeignet, umgewidmet, verfremdet, verbraucht und erneuert wird. Ihm ist dieses Buch gewidmet.

Die gegenwärtige Lebenswelt des Planeten TUBS haben Studierende der Architektur auf kreative Weise erforscht. Ihre Ergebnisse sind in diesem Buch zu einem Kaleidoskop subjektiver Eindrücke zusammengestellt, das Besucher und Neuankömmlinge neugierig machen und die "Bewohner" zur Revision des eigenen Blicks einladen möchte. Die hier präsentierten experimentellen Fotografien und literarischen Texte entspringen einem gemeinsamen Projekt der Institute für Entwerfen und Gebäudelehre (IDAS), Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt (GTAS) und Landschaftsarchitektur (ILA) am Department Architektur der Fakultät 3.

Eine Eindruck bekommen Sie hier.

Findbuch Braunschweiger Schule

herausgegeben von: Martin Peschken, Arne Herbote, Anikó Merten und Christian v. Wissel. gtas: Braunschweig, 2015.

ISBN: 978-3-00-049621-9

---- Der Katalog ist leider ausverkauft, als PDF aber über die Unibibliothek erhältlich ----

Wege in die Moderne - Architektur im Braunschweiger Land 1900-1933

Die AG Architekturwege Braunschweig präsentierte am 20. August das von ihr erarbeitete Buch "Wege in die Moderne - Architektur im Braunschweiger Land 1900-1933". Es erschien im August 2013 im Appelhans-Verlag und ist im Buchhandel für 12.- Euro erhältlich.

Mit dem Wegweiser erkunden wir Bauwerke und Ensembles in Braunschweig und Umgebung, mit denen die Architektur an der Schwelle zur Moderne anschaulich wird. Neben den bekannteren Objekten lassen sich zahlreiche weitere Bauten entdecken, die bisher wenig beachtet wurden. Viele Architekten aus Braunschweig, aber auch überregional tätige Baumeister haben das Bild im Braunschweiger Land in den Jahren des späten Kaiserreichs und der Weimarer Republik geprägt - darunter so bekannte Persönlichkeiten wie Otto Haesler, Bruno Taut, Heinrich Tessenow oder Wilhelm Kreis, aber auch die Braunschweiger Architekten Ludwig Winter, Georg Lübke oder Karl Mühlenpfordt. 

Die Veranstaltungsreihe "1913 - Architektur im Umbruch" wird u.a. unterstützt von der Stiftung Nord/LB·Öffentliche, der Stadt Braunschweig, Dezernat für Kultur und Wissenschaft und von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz. Die Reihe beginnt bereits am Mittwoch, dem 14. August um 17.00 Uhr, mit der Führung "Vom Herzogtum zum Freistaat: Kultur- und Volksbauten im Wandel" (mit Simon Paulus) an der Johannes Selenka Schule, Inselwall 1a. Weitere Termine der Führungen und Vorträge können Sie dem angehängten Flyer entnehmen.

Eine Veranstaltungsreihe der AG Architekturwege, Braunschweig

Konzeption: Arne Herbote, Ulrich Knufinke und Simon Paulus

architekturwege(at)gmx.de

www.braunschweig.de/1913