theodor w. adorno und die aktualität des funktionalsmus

Symposium und Podiumsdiskussion
5. Februar 2016 · 14-18 und 19-21 Uhr
Akademie der Künste

Hanseatenweg 10 · 10557 Berlin

 

Programm:

Symposium 14-18 Uhr:
theodor w. adorno und die aktualität des funktionalsmus

begrüßung: claudia kromrei und werner durth
beiträge:
karin wilhelm: funktionalismus gestern? lebensstil und wiens moderne mentalitäten
philipp oswalt: bauhausfunktionalismus
regina bitner: verspätet, nachgeholt, neu erfunden. moderneimpulse von der insel
walter prigge: architektur als ideologie?
gerhard schweppenhäuser: ästhetische und soziale autonomie. adorno und
der "wahrheitsgehalt" des funktionalismus 

Abendpodium 19-21 Uhr:
funktionalismus perdu - oder was von ihm morgen bleibt?

diskussion mit werner durth, nikolaus kuhnert, christoph langhof, helga schmidt-thomsen und gerhard schweppenhäuser · moderation: karin wilhelm

 

Hintergrund:

Vor 50 Jahren hielt Theodor W. Adorno seinen wegweisenden Vortrag "Zum Problem des Funktionalismus heute".

Im Verzicht auf die Präsentation einer leicht eingängigen Definition, was denn Funktionalismus sei, umkreiste Adorno ... zentrale Begriffe ... zum Phänomen des Funktionalen, um gleichsam ... den Stellenwert des Funktionalismus zwischen Zweckgebundenheit und künstlerischer Phantasie ... als Denkaufgabe, was "Funktionalismus heute" sein könne, an die Produzenten des Bauens zurückzugeben: "Ästhetisches Denken heute müßte... über den geronnenen Gegensatz des Zweckvollen und Zweckfreien... (hinausgehen)." Was war damit gemeint? Und sollte die Postmoderne in der Architektur das, was hier intendiert war, tatsächlich realisieren?

Wenn der Begriff des "Funktionalismus" - wenn überhaupt - heute eher abfällig beiläufig gebraucht wird, so bleibt doch die Überlegung virulent, warum Adornos Beitrag damals große Wirkung zeitigte und was sich in seinem Text für unsere Zeiten der verfeinerten Automatisierung und Roboterisierung von Gebäuden und Alltagsdingen von neuer Aktualität erweist.

Auszug aus der Darstellung der Veranstaltung von Prof. Karin Wilhelm.
Den vollständigen Text lesen sie hier.

   

 

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