Auf die Walz gehen - Nebeneffekte des Bologna-Prozesses

Mittwoch, 17. Juni 2015, 18 Uhr im Architekturpavillon

Am 19. Juni 2015 jährt sich der Tag der Bologna-Erklärung zum sechzehnten Mal. Neue BA- und MA-Studiengänge haben das Architekturstudium inzwischen gegenüber dem Diplom gründlich verändert. Ein zentrales Anliegen des Prozesses ist die Verbesserung der Mobilität von Studierenden zwischen Hochschulen. Dies führte auch dazu, dass die Bachelorabschlüsse von Universitäten und (ehemaligen) Fachhochschulen als gleichwertige Voraussetzung bei der Bewerbung für Masterstudienplätze angesehen werden. Wie hat sich der Prozess auf die unterschiedlichen Hochschultypen und ihre Architekturlehre ausgewirkt? Welche spezifischen Antworten auf den Strukturwandel haben sie z.B. durch Spezialisierungen gefunden? Was unterscheidet das Architekturstudium an diesen Hochschultypen heute? Was bedeuten die verschiedenen Rahmenbedingungen
für die architektonische Entwurfslehre? Wie sehen der Lehralltag und die Betreuung an den unterschiedlichen Hochschultypen tatsächlich aus?

Prof. Kirsten Schemel, msa münster school of architecture (FH Münster),
Prof. Jan R. Krause, AMM Architektur Media Management (Hochschule Bochum),
Prof. Annegret Droste, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen),
Prof. Alexander von Kienlin, Institut für Baugeschichte und Studiendekan Department Architektur (TU Braunschweig),
Bernhard Ax, Studiengangskoordination Studiengänge Architektur und Sustainable Design (TU Braunschweig) und
Tjark Gall, Vertreter der Fachschaft Architektur (TU Braunschweig).

Moderation: Dr. Martin Peschken.