Geschichten und Theorien von Architektur und Stadt

A 2 Vorlesung

Prof. Dr. Tatjana Schneider

 

Die Wohnungsfrage, Klimawandel, Migration oder Recht auf Stadt stellen nicht nur für die Politik ? sondern auch für die klassischen Raumdisziplinen - große Herausforderungen dar. Die Vorlesungsreihe nimmt diese und weitere zeitgenössische Situationen und Fragen auf und erörtert über den Verlauf des Studienjahrs in 10 thematisch strukturierten Blöcken die zivilgesellschaftlichen Ansprüche an und für die Architektur sowie die Handlungskapazitäten von ArchitektInnen.

Während sich Architekturgeschichte und Architekturtheorie häufig und fast ausschließlich über die Produkte und Personen der Raumproduktion erklärt, wird diese Reihe die großen Zusammenhänge zwischen politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen und sozial-kulturellen Positionen abstecken und diskutieren. Dabei werden Architektur und Stadt durch eine interdisziplinär angelegte historisch-theoretische Einordnung erläutert und Architektur als komplexes Gefüge, als Apparat, definiert und präsentiert, welches immer nur in Abhängigkeit von und im Zusammenspiel mit anderen Disziplinen und Systemen existieren kann.

 

montags 9.45-11.15 Uhr, Hörsaal SN 22.1
Einführungsveranstaltung am 22.10.18, 9.45 Uhr

 

Voraussetzung:
Das Modul wird nach 2 Semestern mit Klausur abgeschlossen. Voraussetzung zur Klausur-Anmeldung ist der vollständige Abschluss des Moduls Geschichte und Theorie 1. Unabhängig davon ist der Besuch der Vorlesung für das gesamte 3. Semester empfohlen.

Teilnahmeempfehlung:
Eine Teilnahme am Tutorium zur Vorlesung wird empfohlen. Literaturhinweise zur Vertiefung der Themen werden in der Vorlesung bekannt gegeben.

Prüfung:
Schriftlich in Form einer dreistündigen Klausur. Die regelmäßige Anwesenheit in der Vorlesung wird für die Prüfung vorausgesetzt.