Skip to content
Studying

Eine Untersuchung Braunschweigs Schlossarkaden als gegenwärtige Heterotopie

Freie Arbeit
Sommer '26
Bastian Friedrich

Die Untersuchung erforscht die Charakteristiken der Schlossarkaden in Braunschweig als „Heterotopie“. Der Begriff Heterotopie wurde von Michel Foucault geprägt. Er fügte den Begriff ein, um Orte zu fassen, in denen Gegenwelten zum Alltäglichen existieren, denen sie zum Aufrechterhalten dienen. Als gesellschaftlicher Spiegel offenbaren und reflektieren sie unser kollektives Gedächtnis. Die Arbeit soll die Funktionsweise der Heterotopie untersuchen, durch Überlagerung und Abstraktion von Geschichtserzählungen mit der Hilfe architektonischer Darstellungsformen. Es soll erforscht werden, wie die Reflexion der Bildproduktion und dem experimentellen Umgang damit dabei helfen können. Dadurch wird die eigene Position im Diskurs erkennbar. Außerdem stellt sich die Frage, welche Bilder der Nostalgie in unseren Erinnerungen beherbergt sind, welche Macht diese produziert und wie wir damit umgehen. Dieser Versuch soll in einem melancholischen Kontext aufgebaut sein, um aus einer subjektiven Erfahrung heraus analysieren zu können und diesen Prozess zu reflektieren.

Die Erforschung erfolgt in einem Wechselspiel aus Gestaltung und deren Analyse. Aus dem historischen Material sowie regelmäßigen Ortsbegehungen sollen eigene Modelle und Darstellungsformen erstellt werden, mit denen im weiteren Verfahren experimentiert werden kann. Bildproduktion und kritische Reflexion sollen sich abwechseln und sich gegenseitig bedingen.

Bastian Friedrich

References