Planungskontroversen | Planning Controversies
Die Wohnungsfrage, climate breakdown, Migration oder das Recht auf Stadt stellen nicht nur die Politik sondern auch die klassischen raumbezogenen Disziplinen vor große Herausforderungen.
Während sich Architekturgeschichte und Architekturtheorie häufig und fast ausschließlich über Produkte (Gebäude) und Personen (Architekt*innen) der Raumproduktion erklären, werden in diesem Format die Wechselwirkungen zwischen politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen und sozio-kulturellen Positionen abgesteckt und diskutiert.
Die Lehrveranstaltung erlaubt eine vertiefte Auseinandersetzung mit einer selbständig gewählten architektonischen oder städtebaulichen Planungskontroverse im Kontext der von der Vorlesungsreihe angesprochenen Themen.
Der Begriff der Kontroverse ist dabei im Sinne einer Entwicklung zu verstehen, die unterschiedliche Meinungen und Konflikte zwischen verschiedenen Akteur*innen (z.B. Zivilgesellschaft, Politik, Planung, Architekt*innen, Gestalter*innen etc.) aufzeigt.
Diese Kontroverse soll multiperspektivisch diskutiert und mittels Text, Zeichnungen und anderen Illustrationen präsentiert werden.
Teilnahmebedingungen
Die Vorlesungsreihe 'Geschichten und Theorien von Architektur und Stadt' steckt den diskursiven Rahmen der Hausarbeit thematisch ab. Es wird daher empfohlen, die Vorlesungsreihe zu besuchen.
Termine
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Einführung, weitere Termine nach Absprache