Mala Heviya. Hoffnung bauen

Ein Haus für geflüchtete Waisenkinder im Nord-Irak.

Ausstellung im Aedes Network Campus Berlin
14. bis 18. September 2016

Ausstellung im Architekturpavillon der TU Braunschweig
13. bis 16. Dezember 2016

 

Die Ausstellung "Hoffnung bauen" zeigt ein Projekt der Solidarität mit dem Volk der Jesiden, das vom so genannten "Islamischen Staat" verfolgt und ermordet wird. Im Zentrum der Ausstellung stehen Entwürfe für den Bau eines Schutzhauses im Nord-Irak. Hier soll Kindern, die durch den Völkermord zu Waisen geworden sind, die Chance auf ein Leben nach dem Überleben gegeben werden. 

Auf der Grundlage der Ideen, die von Architekturstudierenden der TU Braunschweig entwickelt worden sind, soll das Projekt mit Unterstützung staatlicher Institutionen, NGOs und privaten Spenden realisiert werden.

Die Ausstellung informiert über die besonderen Bedingungen der Entwürfe und über die Geschichte des Projektes, das auf den solidarischen Impuls junger, in Deutschland lebender Jesiden zurück geht. Sie dient aber auch dazu, weitere Projektpartner zu finden und Spenden zu sammeln, um den dringend benötigten Bau baldmöglichst realisieren zu können.  

Informationen zur Lage der Jesiden sowie zum Netzwerk Mala Heviya finden Sie hier.
Die Aufgabenstellung und Entürfe hier.

 

Den Pressetext zur Ausstellung erhalten sie hier

 

Eine Veranstaltung des Netzwerks Mala Heviya / Haus der Hoffnung
Jugend humanitäre Hilfe e.V. · TU Braunschweig, Department Architektur · UdK Berlin, Klasse Fons Hickmann · Luftbrücke e.V. und andere

Projektbeteiligte an der TU Braunschweig:
Prof. Gabriele G. Kiefer, Prof. Almut Grüntuch-Ernst, Prof. Volker Staab, Prof. Rolf Schuster, Prof. Dr.-Ing. Alexander von Kienlin, Dr. Martin Peschken, Prof. Dr.-Ing. Manfred Norbert Fisch und Prof. Dr.-Ing. Harald Kloft.

   

begleitende Diskussionsveranstaltungen

Die Diskussionsveranstaltungen zur Ausstellungseröffnung thematisieren die Bedingungen der Realisierung des Waisenhauses im Nord-Irak. Das beinhaltet zum einen die Situation und die Bedürfnisse der Geflüchteten und die Frage, wie Architektur dazu beitragen kann, diese zu verbessern. Zum anderen werden auch die Möglichkeiten des Engagements diskutiert, die Netzwerke wie dieses in Deutschland haben.

 

Gesprächsteilnehmer im Aedes Network Campus Berlin:

  • Manal Kado, JhH e.V.
  • Maha Alusi, Künstlerin und Architektin aus Bagdad
  • Prof. Almut Grüntuch-Ernst, Architektin
  • Leon Radeljic, Büro Ziegert Roswag Seiler Architekten und Ingenieure
  • Dr. Martin Peschken

 

Gesprächsteilnehmer im Architekturpavillon der TU Braunschweig:

  • Prof. Dr. Jürgen Hesselbach, Präsident der TU Braunschweig
  • Farida Khalaf, jesidische Autorin (Das Mädchen, das den IS besiegte)
  • Prof. Volker Staab, Architekt
  • Manal Kado, JhH e.V.
  • Claus Käpplinger, Architekturhistoriker und -kritiker

     

Fotos von der Ausstellung im Aedes Network Campus Berlin




(c) alle Fotos: Öffentlichkeitsarbeit fk3 / Sema Kaya, 2016